Chinchillas

Kleine, süße, flauschige und flinke Wesen. So werden sie wohl von den meisten Menschen gesehen und gewinnen dadurch immer mehr an Beliebtheit. Zum Leid dieser empfindsamen Fellnasen, denn die meisten Menschen vergessen dabei, was für große Ansprüche Chinchilla haben: Nicht nur, dass sie über 20 Jahre alt werden können, sie benötigen unter Anderem auch viel Platz zum Erkunden und Verstecken und eine spezielle Kräutermischung als Futter. Zudem sind Chinchilla sehr sensibel und benötigen bei Krankheiten einen erfahrenen Tierarzt/ eine erfahrene Tierärztin.

Bei uns haben zwei Chinchilla-Pärchen das große Glück, ihr Leben verbringen zu können.

Brain

Ein verzweifelter Ehemann sagte uns, dass seine Frau ihn den Tag zuvor mit Kindern und Katzen verließ. Er berichtete uns, dass seine Frau „Anmial Hoarding“ betrieben hat und alle Tiere in kleinen Käfigen hielt. Er zeigte uns den KELLER, wo „nur“ noch 1 Käfig stand. In diesem Käfig, der nicht größer als ein Fernseher war, vegetierte ein einzelner Chinchilla vor sich hin. Laut der Aussage des Halters, ist er ca. 10 Jahre alt und war eine Zeit lang bei seiner Tochter im Zimmer. Man spürte, dass er sich sehr dafür schämte und war froh, als wir ihm erzählten wo „Brain“ hinziehen wird.

Brain hat sein halbes Leben lang einsam und allein verbracht. Nun hat er die hübsche „Kira“ an seiner Seite. Nach einer mehrwöchigen Vergesellschaftung haben die beiden sich lieben gelernt.
Gemeinsam leben sie nun im eigenen Zimmer, haben  einen Lebensraum von knapp 22m² und können jeden Tag neue Abenteuer erleben.

 

Hier kannst du helfen!

& Kira

Kira haben wir im Oktober 2015 aus dem Tierheim aufgenommen. Sie ist 2008 geboren und wurde abgegeben, weil ihr Partnertier verstorben war.  Kira hatte sehr viel Glück und musste nur 4 Wochen im Tierheim darauf warten in ein neues Zuhause zu ziehen.

 

 

Viele Chinchillas warten leider Monate oder Jahre auf ihr Glück. Kira und Brain haben sich nach mehreren Wochen Vergesellschaftung lieben gelernt!
Wir hoffen, dass sie noch ein langes und schönes Leben gemeinsam bei uns haben werden.

Hier kannst du helfen!

_________________________________________________________________

Bobby

„Oh ist der süß“. empfindet wohl jeder, der unseren Bobby sieht. Leider ist diese Niedlichkeit auch das größte Problem der Chinchilla. Je niedlicher sie aussehen, desto besser lassen sie sich verkaufen. Selten macht sich vorab ein Käufer Gedanken, welche Bedürfnisse Chinchilla haben und dass sie bis zu 20 Jahre alt werden können. So enden sie dann, wie Bobby, im Tierheim und fristen ihr Dasein mit der Suche nach einem neuen Zuhause.

 

Bobby kam mit einem anderen Chinchilla zu uns. Leider starb sein Kumpel bereits kurze Zeit später aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes. Auch Bobby hatte Probleme mit der haut aufgrund der schlechten Haltung zuvor. Er ist ca. 3 Jahre alt und kastriert. Bobby ist aufgewecht, neugierig und frech. Wenn man ihm ein Leckerli hinhält und nicht aufpasst, dann probiert er auch gern mal, ob der Finger nicht auch schmecken könnte.

Nun lebt Bobby mit der frechen Mascha gemeinsam im großen Zimmer. Er sitzt am Liebsten ganz oben auf der Treppe und beobachtet alles ganz genau.


Hier kannst du helfen!

& Mascha

Mascha wurde in sehr schlechtem Zustand im Tierheim abgegeben. Sie war bisher nur mit Trockenfutter ernährt worden und entsprechend abgemagert. Zudem war ihr Fell zerzaust und ungepflegt. Da wir bereits eine Weile eine passende Partnerin für Bobby gesucht hatten, entschieden wir uns, Mascha zu adoptieren. Ihr Alter wurde auf 7-8 Jahre geschätzt. Sie ist selbstbewusst und dominant. Selbst unter den Kaninchen ist sie der Boss. Gegenüber Menschen ist sie neugierig und zutraulich. Neuerdings wird sie tagsüber wach, springt aus ihrem Versteck, eilt in Romeo’s Hundekörbchen, pullert rein und verschwindet dann seelenruhig wieder in ihr Schlafgemach. Mascha leidet an dem sog. Fellfras. Dies ist eine nicht heilbare Verhaltensstörung bei der sie sich regelmäßig ihr eigenes Fell ausreißt. Die Gründe für diese Verhaltensstörung sind vielfältig: zu kleiner Käfig, Langeweile, zu frühe Trennung von der Mutter. Wir hoffen, dass es ihr irgenwann besser geht und sie vor lauter Abwechslung und Abenteuer ihre Verhaltensstörung vergessen kann.

 

 

Hier kannst du helfen!

 

_________________________________________________________________

Neben der täglichen Versorgung fallen Tierarztkosten, Burgensanierungen und kosten für Spiel- und Klettermaterialien an.

Mit einer Patenschaft, gibst du dem Projekt eine gewisse Planungssicherheit und unterstützt die wertvolle Arbeit. Wir Bedanken uns im Voraus.

Kommentare sind geschlossen