Degufamilie

Fred

Fred ist der „Hahn im Korb“ in unserer Degu-Gruppe. Er wurde ausgesetzt und kam ins Tierheim. Da unsere Gruppe bis dato nur aus Weibchen bestand, haben wir ihn adoptiert, kastrieren lassen und mit den Damen vergesellschaftet. Mehr Männchen sollten in einer Degu-Gruppe nicht sein, da die Rangordnungskämpfe sonst zu stark wären. Fred ist sehr zutraulich und menschenbezogen. Er liebt Löwenzahnwurzeln und holt sich die Leckerein immer gern persönlich ab. Des Weiteren ist er sehr aktiv und nagefreudig. Überall finden sich seine Zahnabdrücke wieder. Fred hat nur noch einen halben Schwanz. Da wir seine Vorgeschichte nicht kennen, können wir nur vermuten, dass er diese in einem Kampf mit Artgenossen verloren hat.

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Dolly

Dolly ist die Schwester von Molly. Sie hat eine winzige Färbung am Hals, ansonsten sind sie kaum zu unterscheiden. Da Dolly zusammen mit Molly und Omi in einem Schuhkarton ausgesetzt wurde, konnte ihr Alter nicht genau bestimmt werden. Sie war jedoch bereits ausgewachsen. Degus können 6-8 Jahre alt werden. Sie gelten als exotisch, was ihre Vermittlung sehr schwer gestaltet. Viele Menschen sind sich auch nicht bewusst, welche Bedürfnisse die kleinen Lebewesen haben. Sie sind sehr nagefreudig und sollten daher immer ein einem nagesicheren Gehege untergebracht werden. Bei uns lebt Dolly mit 7 weiteren Degus in einem Lebensraum von 25m². Dies entspricht zwar nicht der Freiheit, aber gewährleistet zumindest ein so artgerechtes Leben, wie möglich.

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Molly

Molly ist die dominante und dicke Dame in der 8er Degu-Gruppe. Sie ist sehr verfressen und macht ihrem Namen alle Ehre. Alles in der Gruppe läuft nach ihrer Nase. Mit Dolly und Omi wurde sie 2016 in einem Schuhkarton ausgesetzt und kam ins Tierheim. Dort haben wir die drei adoptiert und schenken ihnen fortan ein artgerechtes Leben auf 25 m² Fläche. Hier haben sie die Möglichkeit, nach Herzenslust zu toben, sich zu verstecken, ausbiebig im Sand zu baden oder im Laufrad zu rennen. Natürlich werden sie von ihren Burgdienern mit allem verwöhnt, was das kleine Degu-Herz begehrt. Das sind getrocknete Kräuter und Blüten, frische Äste, Wildsaaten und 2-3 mal wöchentlich etwas Gemüse. Obst hingegen sollte nicht auf dem Speiseplan der Degus stehen.

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