Kaninchen

Tilde

Die schüchterne Kaninchendame Tilde kam 2015 gemeinsam mit Lore und Momo zu uns. Rico hat die drei Kaninchen auf einem Spielplatz in Berlin eingefangen. Sie war die schnellste sowie wendigste von den Dreien und hat bei Rico Schürfwunden hinterlassen.

Leider kam beim ersten Tierarztbesuch heraus, dass sie eine schiefe Vulva hat durch eine Bissverletzung. Durch diese Schiefstellung pinkelt sie sich an und ihr Fell ist mit Urin verschmutzt. Tilde stellte sich in der Wohnung als ein sehr ängstlicher, unsicheres und panisches Kaninchen heraus. Sie hat sich sehr wenig nur in der Wohnung bewegt und wurde oft von Momo und Lore ausgeschlossen. Wir ließen Lore und Tilde kastrieren sowie ihre Vulva richten. Leider hat die Op keine Verbesserung der Vulva gebracht. Den Sommer 2016 konnten die Kaninchen draußen leben und Tilde ist richtig aufgeblüht. Sie hat zum ersten Mal hacken geschlagen und lag sehr entspannt herum. Uns ist das Herz aufgegangen. Leider mussten wir sie im Winter 2016 ins Haus holen, da durch ihre Vulva, ihr ganzer Unterleib nass war und gereizt. Tilde kann leider im Winter nicht draußen leben. Nach langem Überlegen haben wir uns entschieden Tilde nicht abzugeben. Sie soll bei uns bleiben und so viel Freiheit wie möglich genießen. Sie wird mit einem Kaninchenpartner im Winter im Haus frei leben und im Sommer in einem Teil des Gartens direkt am Haus bewohnen. Tilde liebt es draußen zu sein und es wäre eine Qual ihr das vorzuenthalten.

Lore

Die selbstbewusste Kaninchendame Lore kam 2015 mit Momo und Tilde zu uns. Rico hat alle drei Kaninchen auf einem Spielplatz in Berlin eingefangen. Sie wurde zu dem Zeitpunkt auf ca. 1 Jahr alt geschätzt.

Bei uns wurden alle drei geimpft und kastriert. Lore ist sehr selbstbewusst, neugierig, zickig und will immer die Chefin in der Kaninchengruppe sein.

Lore hat vor keinem Kaninchen Angst. Sie setzt sich sogar gegenüber den großen Kaninchen durch und zeigt, wer das sagen hat. Sie liebt es draußen zu leben und kann gar nicht genug Platz haben. Sie darf ihr ganzes Leben bei uns verbringen und wir hoffen wir haben noch sehr viele Jahre vor uns.

Momo

Der lustige und chillige Kaninchenmann Momo kam im Sommer 2015 zu uns. Eine Freundin rief uns an, dass auf einem Spielplatz in Berlin 3 Kaninchen rumlaufen. Rico hat es mit einer abenteuerlichen Einfangaktion geschafft alle drei Kaninchen einzufangen. Momo war zu dem Zeitpunkt 1-2 Jahre alt und nicht kastriert. Was Momo vorher für ein Leben geführt hat weiß niemand. Er ist sehr neugierig und vor ihm ist keine Tasche sicher. Seine Schlafpositionen sorgen immer für einen Lacher und auch sonst ist dieser selbstbewusster Kerl immer für einen Spaß zu haben. Momo wird sein Leben bei uns verbringen mit soviel Freiheit wie möglich.

Erna

Die große Kaninchendame Erna kam mit ihrer Schwester und ihrer Mutter im Sommer 2016 zu uns. Sie war ein Schlachtkaninchen von über 130, die geboren wurden, um als Kaninchenbraten zu enden. Ihr Mäster war gestorben und der Bruder übernahm die Anlage. Er wollte die Kaninchenmast nicht weitermachen und verkauften alle Kaninchen Tod oder lebendig. Die ehemaligen Buchten wurden verbrannt. 15 Kaninchen wurden frei gekauft und sollten leben. Drei von ihnen kamen zu uns.

Erna durfte nach einem sehr schlimmen Lebensstart, endlich ein schönes Leben kennenlernen. Sie musste zu sehen, wie ihre Geschwister, Tanten, Onkel und und und sterben mussten. Sie saß mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einer kleinen Buchte und kam Abfall zu fressen. Als sie zu uns kam war sie ein halbes Jahr alt. Sie ist trotz der schlechten Vergangenheit gegenüber Menschen sehr liebenswert und hat keine Angst. Sie liebt es mit ihren Freunden in der Sonne zu liegen und die Vögel zwitschern zu hören. Erna liebt es zu buddeln und sie rennt sehr oft mit einer sandigen Nase herum.

Erna darf ihr ganzes Leben bei uns bleiben und wir hoffen wir werden noch viele Jahre gemeinsam haben.

Louis

Der große Kaninchenmann Louis kam Anfang 2016 zu uns. Er wurde im Tierheim als Fundtier abgegeben und war zu dem Zeitpunkt krank sowie noch nicht ausgewachsen.

Er hat bei der Vergesellschaftung Momo relativ schnell klar gemacht, dass er der Boss ist. Gegenüber Kaninchen ist er ein richtiger Matcho und hat seine Hormone nicht so ganz im Griff. Er rammelt sehr oft alle Kaninchen und liebt es in Mitte von vielen Kaninchendamen zu liegen. Anfangs hat er mit uns in der Wohnung gelebt, wo er deutlich unterfordert war und nicht richtig toben konnte. Er genießt es nun im Garten zu leben und hat dort zum ersten mal Haken geschlagen. Gegenüber Menschen ist er sehr scheu und ängstlich. Der große Matcho traut sich noch nicht mal ein Blatt aus unserer Hand zu fressen. Er darf bei uns sein wie er will und genießt sein Leben im Garten.

Opi

Opi ist im Januar 2016 zu uns gekommen. Er wurde vom Veterinäramt sicher gestellt und kam dann ins Tierheim. Sein körperlicher Zustand war sehr schlecht, da er unter unwürdigen Bedigungen gelebt hat. Seine Krallen waren viel zu lang, er war nicht kastriert, hatte einen Hodentumor, sein Maul war voller Eiter und da seine Zähne in einem schlechten Zustand, weshalb er viel zu dünn war. Er wurde auf 7 Jahr geschätzt und ob er in seinem Leben je einen Artgenossen hatte? Allein in einem kleinen Käfig hat er wohl viele Jahre gelebt. Wir haben ihn auf Hospiz bei uns aufgenommen, da seine Lebenserwartung und somit Vermittlungschance sehr gering war.
Wir haben ihn damals nach kurzer Zeit mit einer tollen Kaninchendame vergesellschaftet. Anfangs hatte er eher Angst, schnell genoss er es allerdings sehr von der Kaninchendame Sissi verwöhnt zu werden. Leider verstarb sie ein paar Monate darauf an ihrer Krankheit. Kurz darauf kam die kranke Suse in sein Leben, welche mitlerweile leider auch die Himmelsburg erreicht hat..
Nun hat Opi seine 3-beinige Frau Niki, die hoffentlich noch lange bei ihm bleiben wird!
Durch seine Zahnprobleme kann Opi nur Brei und geraspeltes Gemüse fressen. Er bekommt täglich Schmerzmittel, ist sonst aber sehr fit für sein Alter. Mittlerweile hat er kapp 600g zugenommen und genießt sein Rentnerdasein in vollen Zügen. Opi und Niki haben ihr eigenes Zimmer welches barrierefrei ist. Sie sind 2 Schmutzfinken, die Dreck für eine 5köpfige-Gruppe machen.
Wir haben sie sehr Lieb und versuchen ihnen die letzte Zeit so schön wie möglich zu gestalten.

Niki

Niki kam im Herbst 2016 zu uns. Sie kam als Fundtier ins Tierheim und hatte eine schwere Beinverletzung. Ihr rechtes Hinterbein musste daraufhin leider amputiert werden. Niki ist ein Angorakaninchen und so wohl sie als auch sie haben sehr viel mit ihrem Fell zu kämfen. Es ist wirklich eine Qual, dass Kaninchen mit so einem Fell gezüchtet wurden… Nicht nur ihr Fell, sondern auch ihre Zähne und Augen machen immer wieder Probleme.
Sie passt mit ihren Handycaps sehr gut Opi und sie sind ein puscheliges Pärchen.
Niki ist immer noch misstrauisch gegenüber Menschen aber auch sehr neugierig und wird immer mutiger. Sie muss ebenfalls Brei fressen um ihr Gewicht zu halten. Ihr fällt es etwas leichter geraspeltes Gemüse zu fressen. Niki frisst aber auch gerne mal Dill, Koriander, Petersilie und Wiese.
Wir versuchen ihr Leben, auch mit ihrem Handycap, so angenehm wie möglich zu gestalten. In ihrem eigenen Zimmer mit Opi ist sie in Sicherheit, hat Ruhe und Platz.
Leider wird sie aufgrund ihrer Krankheiten und Fellbeschaffenheit nie draußen Leben können.

 

 

Wir freuen uns und sind stolz, dass wir die Möglichkeit haben, den liebevollen Seelen ein Zuhause bieten zu können. <3

 

Neben der täglichen Versorgung fallen Tierarztkosten, Burgensanierungen und kosten für Spiel- und Klettermaterialien an.

Mit einer Patenschaft, gibst du dem Projekt eine gewisse Planungssicherheit und unterstützt die wertvolle Arbeit. Wir Bedanken uns im Voraus.

Kommentare sind geschlossen