Kaninchen im Garten

Holly

Holly wurde mit nur wenigen Monaten im Tierheim aufgrund einer Allergie abgegeben, was ihr Glück bedeuten sollte, denn ansonsten hätte sie ihr Leben alleine in einem Käfig verbringen müssen. Die mittlerweile fast elfjährige Kaninchendame kam im Herbst 2010 zu uns und ihrem damaligen Partnertier Buddy. Mit jedem Umzug vergrößerten wir den Kaninchenbereich von einem Gehege bis zum eigenen Zimmer, der kompletten Wohnung und bis hin zum 450qm großen Kaninchenaußenbereich. Die meiste Zeit sah Holly Tierärzt*innen nur für die anstehenden Impfungen bis sie sich 2019 einen leichten Beinbruch zuzog, den sie ohne nachträgliche Beeinträchtigungen überstand. Leider ist sie mittlerweile aufgrund von Verschleiß regelmäßige Zahnpatientin, aber auch das meistert sie ohne größeren Komplikationen und die Abstände der Behandlungen konnten immer weiter verlängert werden. Als Omi in der Außengruppe bringt sie vor allem bei den jüngeren Tieren Ruhe rein und lässt sich kaum aus dieser bringen.

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Sam

Sam wuchs wie sein Bruder Bill in einer Buchte auf und sollte mit nur wenigen Monaten geschlachtet werden. Beide konnten davor gerettet werden, aber leider nicht weiter versorgt werden. So wurden sie abgegeben und konnten in die Burg Nagezahn Brandenburg (Bill) und nach Oberfranken ziehen. Auch Sam hat Veränderungen an den Vordergliedmaßen, welche ihn aber im Moment in keinster Weise beeinträchtigen. Durch seine Größe und das damit verbundene Gewicht wissen wir aber, dass sich dieser Zustand auch ändern kann. Er ist sehr zutraulich und stupst jeden Besuch als erster an. Für sein Abendbrot spurtet er regelmäßig vom anderen Ende des Außenbereichs in die Kaninchenhütte, um bloß nicht das Beste zu verpassen.

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Merle

Mit nur ca. sechs Wochen wurde Merle mitten im Winter 2020 ausgesetzt. Viel zu früh von der Mutter getrennt und ohne ihre Geschwister. Gerade in diesem Lebensalter sind die sozialen Kontakte für die Tiere extrem wichtig. Daher wurde eine Kaninchenamme gesucht oder ein einzelnes Partnertier im ähnlichen Alter. Beides gestaltete sich nicht als sehr einfach, aber mit Freddie fanden wir in einem Tierheim einen Kaninchenpartner, der mit ähnlichem Alter alleine saß. Bis heute sind Merle und Freddie trotz der größeren Außengruppe ein kleines Zweierteam, dass sehr viel Energie in den Kaninchengarten bringt. Beide haben das Glück, dass sie ihr ganzes Leben in vollen Zügen tiergerecht genießen dürfen.

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Freddie

Mit nur eineinhalb Monaten saß Freddie schon alleine im Tierheim. Getrennt von jeglichen Kontakten zu anderen Kaninchen, was in diesem Alter zu Fehlprägungen führen kann. Da kam es für ihn gerade recht, dass wir für Merle einen Partner suchten, der das passende Alter hatte. Die beiden verstanden sich auf Anhieb, mussten aber bis zum Frühjahr 2020 im Innenbereich warten, bis sie in die Außengruppe ziehen konnten. Dort kommen die kleinen Energiebündel voll auf ihre Kosten und halten die älteren Generationen jung.

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Hermine

Hermine und ihre damalige Partnerin wurden 2017 im Tierheim abgegeben, weil die Besitzer umzogen und keine Tiere mitnehmen wollten. Leider haben sich beide mit der Zeit nicht mehr verstanden und sie gingen getrennt in eine Vermittlung. Im Sommer 2017 zog sie dann zu uns in eine Vierergruppe in Kaltstallhaltung und Hermine entpuppte sich als die aufgeschlossenste Kaninchendame, die auf Anhieb jeden putzte. Mittlerweile lebt sie ebenfalls im Kaninchengarten auf 450qm und mit Bob blieb sie ihrem Favoriten aus der Vierergruppe treu, auch wenn sie weiterhin immer wieder das Bindeglied zwischen allen ist. Durch die vermutlich damalige falsche Ernährung haben sich leider auch bei ihr Zahnprobleme entwickelt.

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Mia

Gezüchtet für den Verkauf im Baumarkt wurde Mia unbedacht mit einer Partnerin in einem Käfig 2016 an ein junges Mädchen verkauft. Dieses war direkt nach der ersten Nacht mit den Tieren völlig überfordert und sie kamen ins Tierheim. Mias Kopf weist die typischen Niedlichkeitsmerkmale für einen besseren Verkauf auf: kleiner Kopf, große dunkle Augen. Daher werden die Ansprüche von Kaninchen häufig unterschätzt. Im Sommer 2017 sind wir auf beide aufmerksam geworden und holten sie zu uns. Sie sollten beide in den Kaninchengarten ziehen und dort noch viele Jahre zusammen verbringen. Leider musste wir ihre Partnerin Amy 2019 aufgrund einer schweren Erkrankung gehen lassen. Aber Mia, die aufgrund ihrer wildfarbenen Tarnfarbe gerne „das unsichtbare Kaninchen“ genannt wird, genießt ihr Leben im Freien in vollen Zügen. Tagsüber ist sie meist ausschließlich draußen unterwegs und abends regelmäßig die letzte, die wir suchen müssen. Mia ist gerne die Chefin und daher nicht immer der leichteste Charakter.

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Fiete

Der schwarze Mix aus einem Stall- und einem Zwergkaninchen stammt aus einem Notfall 2016, bei dem die Besitzer die Kontrolle über die Vermehrung ihrer Tiere verlor. Das Tierheim schritt ein und nahm ihn mit seinen dreizehn Geschwistern bei sich auf. Fiete saß ein Jahr lang im Tierheim und war der letzte, der auf einen Platz wartete, der seiner Energie und seiner Größe gerecht werden konnte. Fiete durfte also 2017 zu uns in den Kaninchengarten ziehen. Er fand in Amy ziemlich schnell seine Verbündete mit der er fast ausschließlich zusammenhing. Der damals größte mit knapp 4kg und die kleinste mit 1,1kg gaben ein tolles Bild ab, das gezeigt hat wie wichtig der Charakter der Tiere ist und nicht die Größe. Leider mussten wir Amy aufgrund einer schweren Erkrankung 2019 gehen lassen. Seitdem hängt Fiete mit seiner neuen Gang ab. Wir finden ihn gerade im Winter regelmäßig mit Lore, Bob, Hermine, Sam und Mia eingekuschelt im Stroh.

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Lore

Die Widderdame Lore wurde 2015 mit zwei weiteren Kaninchen ausgesetzt und Rico hat alle drei Kaninchen auf einem Spielplatz eingefangen. Sie lebte mit ihrem Momo sowohl in der Berliner Wohnung, als auch im späteren Kaninchengarten mit den Riesenkaninchen in der Burg Nagezahn Brandenburg. Leider mussten Natascha und Rico Momo 2019, aufgrund einer schweren Erkrankung gehen lassen und Lore hatte in der Gruppe kein Bezugskaninchen mehr. Daher haben Natascha und Rico gefragt, ob Lore zu uns in die Kaninchengruppe in den Kaninchengarten ziehen kann. Somit kam sie zu uns, hat die Gruppe kurz aufgemischt und ist jetzt fester Bestandteil dieser. Sie liebt es draußen und kann stundenlang unter „ihrem“ Baum sitzen und das Leben genießen.

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Bob

Ein privates Inserat auf einer Internetplattform. Ein kleiner Käfig ohne Einstreu mit einem einzelnen unkastrierten plüschigen Kaninchen. Kein Häuschen, kein Heu, schlechtes Futter. So fanden wir Bob im Sommer 2017 und haben nicht gezögert den damals knapp einjährigen Kerl bei uns aufzunehmen. Er wurde umgehend kastriert, saß seine sechswöchige Kastrationsfrist ab und konnte in eine Vierergruppe in Kaltstallhaltung ziehen. Leider gehört er als Teddykaninchen zu einer Qualzucht. Diese Tiere haben für ihre Niedlichkeit extra langes Fell, welches zu starken Verfilzungen führt. Außerdem können sie keine Unterwolle bilden und benötigen immer einen Unterstand in dem sie sich trocken und windgeschützt aufhalten können. Wir haben ihn schon verfilzt übernommen und nach einer kleinen „Generalüberholung“ müssen wir regelmäßig sein Fell kämmen und die kleinsten Verfilzungen direkt entfernen. Mittlerweile wohnt er in der Außengruppe im Kaninchengarten und auch wenn das mehr Arbeit bei der Fellpflege für die Zweibeiner bedeutet, so sehr lohnt es sich, wenn man sieht wie sehr er sein Leben im Außenbereich genießt und ohne ende umherflitzt.

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