Kaninchen im Haus

Im Haus wohnen die Kaninchen, die auf Grund ihrer gesundheitlichen Einschränkung nicht im Garten leben können. Dafür wurde das Erdgeschoss in 2 Bereiche aufgeteilt. Somit können 2 Kaninchengruppen ein behütetes Leben führen.

Pumuckl

Pumukl kam im Dezember 2020 zu uns. Sein Alter ist unbekannt, da er als Verwahrung ins Tierheim kam. Sein Ohren sind tattoowiert und sein Leben hat vermutlich irgendwo bei einem Züchter in einer Buchte angefangen. Pumukl ist ein winziges Kaninchen. Sein Kopf und seine Ohren sind winzig und eigentlich nicht kaninchentypisch. Es bleibt kaum Platz für ein gesundes Kaninchengebiss. Pumukl hat eine Zahnfehlstellung. Seine Zähne sind schlecht und seine Prognose ist nicht gut. Nachdem er kastriert und geimpft worden ist, kann er nun sein restliches Leben im Kaninchenzimmer mit Freunden genießen. Er hat einen Futterautomat, wo er aufgeweichte Cunis essen kann zusätzlich zum abwechslungsreichen Gemüse und Wiese. Wir hoffen es bleibt ihm noch einige Zeit bei uns.

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Finja

Finja kam im Januar 2021 mit ihrem Freund zu uns. Sie ist 2013 geboren und ist vor uns durch mehrere Hände gegangen. Schließlich landete sie im Herbst 2020 im Tierheim mit Hugo. Sie hat leider chronische Probleme mit den Augen und muss regelmäßig zur Zahnkontrolle. Die Vermittlungschancen waren nicht gut. Wir entschieden uns das Rentnerpärchen aufzunehmen und sie fühlten sich direkt wohl.

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Mia

Die große Kaninchendame Mia ist ca 2012 geboren und stammte aus einem Animal Hoardingfall. Danach lebte sie ein paar Jahre auf einem anderen Lebenshof, wo dann der Kaninchenbereich auslaufen sollte. Wir wurden 2019 angefragt, ob wir Mia aufnehmen können. Wir hatten zu dem Zeitpunkt zum Glück gerade Platz und Mia konnte in unsere Rentnergruppe ziehen. Leider hat sie durch ihre Schlappohren immer wieder mit Ohrenentzündungen zu tun und ist taub. Sie bringt also leider die typischen Problemen mit unter denen Kaninchen mit Schlappohren leiden. Durch ihre Taubheit fällt es ihr schwer sich im Raum zu orientieren und ist allgemein unsicher. Bei ihren Kaninchenfreuden*innen ist sie etwas wählerisch und lässt nicht jeden an sich heran.

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Hugo

Hugo kam im Januar 2021 mit seiner Freundin Finja zu uns. Er ist ca. 2013 geboren und war zwei Mal im Tierheim. Als erst im Herbst 2020 im Tierheim landete waren ihren Vermittlungschancen schlecht. Sowohl Hugo als auch Finja sind chronisch krank und benötigen regelmäßige tierärztliche Kontrollen. Hugo fühlte sich bei uns direkt wohl. Er bringt uns jeden Morgen mit seinen Freudensprüngen zum Lachen. Er liebt es auf dem Kaninchensessel oder der Liege mit seinen Freunden zu liegen. Hugo ist sehr neugierig und freut sich sehr, wenn er irgendwo ein Leckerli erwischt.

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Tommi

Tommi kam im Herbst 2020 zu uns, nachdem er mehrere Monate mit seiner Freundin Anika im Tierheim war. Seine Freundin ist schwer krank und es wurde ein Hospizplatz für die Beiden gesucht. Wir entschieden uns, die Beiden zu uns zu holen. Sie sind ca. 5-6 Jahre alt oder älter. Tommi ist ein sehr gemütlicher und liebt die großen Mengen Gemüse. Auf einem Auge ist er fast blind, aber hat zum Glück ganz guter Zähne im Vergleich zu seiner Freundin. Tommi ist ein Rexkaninchen und wir müssen sehr darauf achten, dass er keine wunden Hinterläufe bekommt.

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Stanley

Stanley kam 2018 zu, da er von seinen ehemaligen Freunden gemobbt wurde. Er wurde immer wieder ausgeschlossen von den anderen Kaninchen und fühlte sich sichtlich unwohl. Leider hatte er durch eine frühere Bissverletzung einen schiefen Penis. Er muss regelmäßig gesäubert werden und ein Leben im Garten kommt nicht für ihn in Frage.
Leider hat er auch eine langsam wachsende knöchernde Struktur in der Nase, die nicht entfernt werden kann.
Stanley lebt mit seiner Ella in einem großen Kaninchenzimmer und genießen ihre Ruhe. Beide sind eher ruhigere Kaninchen und sind sich beim Essen einig : sie wollen nur das Beste.
Wir hatten selten so mäkelige, aber fast gesunde Kaninchen. Wir suchen Ihnen immer die leckersten Sachen zusammen. Vielleicht haben sie uns einfach richtig erzogen.

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Ella

Ella kam 2018 zu uns als ein sehr aggressives Kaninchen. Selten haben wir so ein Verhalten erlebt. Schnell stellte sich bei uns heraus, dass Ella kaum etwas sieht und taub ist. Sie wurde zu vor die letzten Jahren mit einem Handfeger gehändelt und lebte alleine. Ihr aggressives Verhalten basierte auf Unsicherheit und wurde zuvor völlig missverstanden. Es war ein langer Weg bis sich Ella ,,erholt” hat. Das wichtigste für Ella war, dass sie endlich einenPartner bekam. Sie zeigte sich bei der Vergesellschaftung als sehr unterwürfig und war einfach nur froh einen Freund zu haben. Stanley gab ihr Sicherheit und Ella orientiere sich an ihm. Heute ist Ella gegenüber dem Menschen immer noch misstrausich und hält Abstand. Manhcmal knurrt sich auch kurz, aber es ist kein Vergleich zu früher. Sie lebt mit ihrem Stanley in einem eigenen Kaninchenzimmer und sie genießt die Ruhe.

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