Kaninchen im Garten

In unserem 450m² Kaninchengarten leben 6 – 10 Kaninchen. Umfasst ist der Lebensraum von einem 180cm hohen Zaun, der zusätzlich 80cm tief in die Erde geht. Nachts sind die Kaninchen in einem 31m² großen Unterstand, der Fuchs- und Mardersicher ist. In der Zukunft soll der Zaun noch mit Strom abgesichert werden.

Bill

Kaninchenmann Bill wurde März 2019 vor dem Schlachter gerettet. Er war wenige Monate alt und ist in einer kleinen Buchte aufgewachsen. Leider konnte seine Retterin sich schnell nicht mehr um ihn kümmern und hat ihn abgegeben. Leider hat Bill durch seine schlechte Vergangenheit körperliche Probleme. Durch unzureichende und falsche Ernährung als Jungtier haben sich seine Knochen schlecht entwickelt. Er musste zwei Ml an der Hüfte operiert werden. Im fehlen nun beide Femurköpfe und der Muskelaufbau, Kondition und allegmeines Verwachsen der Knochen hat mehrere Wochen gebraucht. Er danach konnte er in Kaninchengarten ziehen. Er ist sehr zutraulich und vetraut dem Menschen sehr, obwohl er viele schlimmes erlebt hat. Er liebt es auf einem Sofa zu liegen und ist etwas wählerisch, was Essen angeht. 🙂

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Erna & Emily

Die großen Kaninchendamen Erna und Emily kamen mit ihrer Mutter Inge im Sommer 2016 zu uns. Sie waren zwei Schlachtkaninchen von über 130, die geboren wurden, um als Kaninchenbraten zu enden. Ihr Mäster war gestorben und der Bruder übernahm die Anlage. Er wollte die Kaninchenmast nicht weiter betreiben und verkaufte alle Kaninchen, tod oder lebendig. Die ehemaligen Buchten wurden verbrannt. 15 Kaninchen wurden befreit und sollten leben. Drei von ihnen kamen zu uns.

Erna und Emily durften nach einem sehr schlimmen Lebensstart, endlich ein schönes Leben kennenlernen. Sie mussten zu sehen, wie ihre Geschwister, Tanten, Onkel und und und sterben mussten. Sie saßen mit ihrer Mutter in einer kleinen Buchte. Das Futter bestand aus Abfall. Als sie zu uns kamen, waren sie ein halbes Jahr alt. Sie sind trotz der schlechten Vergangenheit gegenüber Menschen sehr liebenswert aber auch vorsichtig und misstrauisch. Sie lieben es, zu buddeln oder mit ihren Freunden in der Sonne zu liegen und die Vögel zwitschern zu hören. Erna und Emily teilen sich einen Mann: Louis, du Glückshase 😉

Erna und Emily dürfen ihr ganzes Leben bei uns bleiben und wir hoffen, wir werden noch viele Jahre gemeinsam haben.

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Inge

Unsere liebe Inge ist ein ehemaliges Schlachtkaninchen. Sie hat als Zuchttier viele Kaninchenbabys auf die Welt gebracht, die alle samt für die menschliche Mahlzeit gedacht waren. In einer großen Befreiungsaktion im August 2016 konnte Inge mit ihren beiden Kindern Emily und Erna aus der Zucht befreit werden und kam zu uns. Da sie auf Masse gezüchtet wurde, also schnell und massiv zunehmen musste, ist sie leider sehr anfällig für Verletzungen. Schon ein kleiner falscher Sprung kann bei ihr schwere Folgen haben. Ansonsten ist Inge sehr ruhig und sozial. Sie ist die Mutti in der Kaninchengruppe und behält stets den Überblick. Wir wünschen Inge noch ein wunderbares Leben mit so viel Freiheit wie möglich. Wir werden immer auf dich aufpassen und dafür sorgen, dass es dir gut geht, liebe Inge.

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Louis

Der große Kaninchenmann Louis kam Anfang 2016 zu uns. Er wurde im Tierheim als Fundtier abgegeben und war zu dem Zeitpunkt krank und noch nicht ausgewachsen. Anfangs hat er mit uns in der Wohnung gelebt, wo er deutlich unterfordert war und nicht richtig toben konnte. Er genießt es nun im Garten zu leben und hat dort zum ersten mal Haken geschlagen. Gegenüber Menschen ist er sehr scheu und ängstlich. Der große Matcho traut sich noch nicht mal ein Blatt aus unserer Hand zu fressen. Er darf bei uns sein wie er will und genießt sein Leben im Garten.

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Lotta

Die große Kaninchendame Lotta zog im Sommer 2019 bei uns ein. Sie lebte bei einer Frau in einem kleinen Käfig und wurde unzureichend versorgt. Durch eine aufmerksame Nachbarin konnte sie gerettet werden. Sie ist ca. 2017 geboren und war sehr dünn. Sie hat schnell Anschluss in der Kaninchengruppe gefunden und liebt es im Garten herum zu rennen. Lotta ist besonders fleißig dabei frische Knospen und Äste von Sträuchern sowie Bäumen zu vernichten. 😉

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Samson

Samson kam sehr verwahrlost über einen Tierfänger ins Tierheim. Aufgrund seiner schlechten Vermittlungschancen beschlossen wir uns ihn im Juni 2020 zu uns zu holen.
Er hatte starken Flohbefall, ein eitriges Auge, offene Hinterpfoten, war abgemagert, hatte Arthrosen und Spondylosen.
Anfangs war es ein wirklicher Überlebenskampf, den wir mit Hilfe unserer erfahrenen Tierärztin gewinnen konnten. Die offenen Hinterpfoten waren ein großes Problem und waren die Folge einer jahrelangen schlechten Haltung. Er muss ständig im Urin gesessen haben und hatte kaum Bewegung.
Der sonst eher grummelige Opi ist verschmust und lässt sich gerne mal graulen, zeigt aber auch eindeutig, wenn ihm mal etwas nicht passt. Anfänglich mussten wir alle Tagen die Verbände an den Füßen wechseln und er hat so manchnes Mal zu gebissen. Samson ist dauerhaft auf Medikamente angewiesen und richtig gesund wird er leider nie mehr werden. Wichtig ist, dass er ein Schmerz freies Leben führen kann und sich möglichst viel bewegt. Er versteht sich nicht mit jedem in der Kaninchengruppe und vergisst manchmal, dass er nicht mehr der Jüngste. Opi Samson hat uns viele Nerven bisher gekostet, aber wir freuen uns so sehr in heute im Garten laufen zu sehen. Wie lange er noch hat weiß niemand, aber schon jetzt hat er viele schöne Momente gehabt und genossen.

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Daisy

Daisy kam im Juni 2020 zu uns, als sie ungefähr 12-14 Wochen alt war. Sie wurde ausgesetzt und war total abgemagert. Sie hatte ein gebrochenes Hinterbein und ihr Fell war total verklebt mit Urin. Sie hatte viele kahle Stellen am Bauch und an den Beinen. Die Haut war gereizt von dem Urin. Auffällig war außerdem ihr praller Bauch. Bei der ersten tierärztlichen Untersuchung kam schnell heraus, dass sie am Megacolon-Syndrom leidet und sie Kokzidien hatte. Nach einer längeren Genesung im Quarantänebereich, konnte sie endlich den den Kaninchengarten zu den anderen.
Dort integrierte sie sich schnell und genießt seitdem das Leben mit viel Platz und Artgenossen.
Für ein schönes Foto und ein paar Streicheleinheiten kommt sie allerdings auch gerne mal zu uns gehoppelt. Das Megacolon Syndrom ist nicht heilbar und ihre Lebenserwartung ist leider nicht hoch. Wir hoffen durch gute Ernährung und viel Bewegung wird sie noch lange bei uns bleiben.

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Lola

Lola kam Ende Mai 2020 zu uns. Sie wurde ausgesetzt in einem Karton gefunden. Sie ist ein sehr offenes freundliches Kaninchen. Ihr Hauptmerkmal ist, dass sie nur ein Ohr hat. Was mit ihrem Ohr passiert ist bleibt fraglich. Ob ihr von Geburt an die Ohrmuschel fehlte oder ob sie angebissen wurde, bleibt ungeklärt. Wir müssen ihr jede Woche das Ohr reinigen, weil durch die fehlende Ohrmuschel der Schutz fehlt. In der Gartengruppe wurde sie schnell angenommen und sie fühlte sich direkt wie Zuhause. Lola macht gerne Luftsprünge und liegt gerne mit ihren Freunden auf dem Sandberg.

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Buti

Kanichendame Buti kam im Sommer 2020 zu uns von dem Lebenshof ,,Hof Butenland“ . Der Lebenshof wollte erst mal aufhören mit der Kaninchenhaltung und bat uns um Hilfe. Wir nahmen die sechsjährige Buti gerne auf. Leider ist ihre Lebenszeit nur noch begrenzt. Sie hat leider eine Umfangsmehrung im Brustkorb, die wir versuchen mit Medikamenten zu begrenzen. Leider verlangsamt es nur den Prozess und Buti wird nicht mehr gesund werden. Sie wartet abends schon immer auf ihren Bananenbrei, wo ihr Medikament drin versteckt ist. Wir sind uns sicher, dass Buti trotz Krankheit ihre letzte Zeit genießt im Kaninchengarten mit den anderen Kaninchen.

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Sven

Sven kam im Herbst 2020 zu uns. Er kam wenigen Wochen vorher als Sicherstellung ins Tierheim. Er war untergewichtig und hatte kaum Muskeln. Er ist ein deutscher Riese und hat sehr wahrscheinlich auch in einem viel zu kleinen Käfig gegessen. Er war sehr mäkelig zu Beginn beim Essen und Darmparasiten machten ihm zu schaffen. Die Behandlung war für Tier und Mensch eine Herausforderung und zwischenzeitlich ging es ihm sehr schlecht. Zum Glück ist Sven nun fit, hat zugenommen, hat dickes sowie gutes Fell bekommen und kuschelt gerne mit anderen Kaninchen. Seine Leberwerte und Zähne müssen erst mal noch beobachtet werden, aber ansonsten ist Sven zum Glück fit. Er ist sehr zutraulich und stupst uns immer wieder gerne an beim Saubermachen. Sollte das Essen mal nicht schnell genug kommen oder er nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen, dann wird auch gerne mal gezwickt.

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Ludwig

Ludwig wurde im Sommer 2020 gerettet aus einer Buchte. Er sollte geschlachtet werden, nachdem er jahrelang in einer kleinen Buchte gelebt hatte. Sein Alter ist unbekannt, aber er ist vermutlich schon 7 Jahre alt oder älter. Er kann nicht mehr so gut gucken und ist ein gemütlicher Kaninchenmann. Er kuschelt gerne mit anderen Kaninchen und mag Abstand zum Menschen.

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Elfi

Kaninchendame Elfi kam im Januar 2021 zu uns. Sie wurde damals auf einen Schrottplatz mit ihrer Schwester gefunden. Sie waren gerade mal ca. 4 Monate alt. Sie waren dünn, Urin sowie Kot verschmiert und waren allgemein in einem schlechten Zustand. Leider verstarb die Schwester von Elfi wenige Tage später. Sie waren ein so tolles und niedliches Team. Für Elfi war es sichtlich schwer ohne ihre Schwester und aus des lebensfrohen Elfi wurde ein trauriges Kaninchen. Sie zog sich zurück und mochte kaum essen. Ihr Zustand verschlechterte sich sehr. Mit der Zeit ging es ihr besser und sie wurde wieder gesund. Sie wartete leider im vergeblich auf ein Zuhause im Tierheim. Großen Kaninchen haben es in der Vermittlung nicht einfach. Natascha betreute sie auf der Arbeit im Tierheim jeden Tag und schloss sie sehr in Herz. Wir beschlossen uns Elfi zu uns zu holen. Wir haben sie weiter aufgepäppelt und bald wird sie in den großen Kaninchengarten ziehen.

Elfi ist sehr zutraulich, lustig und genießt ihr Leben.

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Wir freuen uns und sind stolz, dass wir die Möglichkeit haben, den liebevollen Seelen ein Zuhause bieten zu können.

Neben der täglichen Versorgung fallen Tierarztkosten, Burgensanierungen und Kosten für Spiel- und Klettermaterialien an. Mit einer Patenschaft, gibst du dem Projekt eine gewisse Planungssicherheit und unterstützt die wertvolle Arbeit.

Wir bedanken uns im Voraus.

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